"Von den Schöpfungen des römischen Geistes hat keine so tief und so dauerhaft auf die Nachwelt eingewirkt wie das Privatrecht. Die heutige Zivilrechtswissenschaft, das Kernstück aller Jurisprudenz, ruht in den Ländern des europäischen Kontinents und in den von dort aus besiedelten Gebieten anderer Erdteile auf der gemeinsamen römischen Grundlage. Daran haben auch die modernen Zivilgesetzbücher, die die unmittelbare Geltung der römischen Quellen verdrängt haben, nur wenig geändert." (Max Kaser: Das römische Privatrecht, 1. Abschnitt, Das altrömische, das vorklassische und klassische Recht, 2. Aufl., München 1971, S. 1). Foto: Römische Strasse in Gerasa (Jordanien).
19. Februar 2026
10:15 − 12:00
Gastvorlesung
Am 19. Februar 2026 findet um 10:15 Uhr in der Aula 220 die Gastvorlesung "Zum Begriff und Inhalt des Eigentums im römischen Recht" von Prof. Wegmann statt.
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Seminar
Ziel des Seminars ist das Erlernen und die Förderung der italienischen Rechtsterminologie durch die Diskussion von Rechtsfällen und Rechtsurteilen. Das Seminar wird auf Italienisch gehalten.
Join us to explore the Roman origins of the most important private law institu-tions! Their traces can be found in every modern European codification, such as interpretation and error, good faith, just price, the concept and transfer of prop-erty, the principles of universal succes-sion, etc.
Forschung
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Porträt
Im Rahmen der Porträtserie „Exzellenz ist vielfältig an der Universität Bern“ erzählt Frau Prof. Iole Fargnoli von ihrem Karriereweg, aus ihrem Arbeitsalltag sowie von Hürden und Glücksfällen in ihrem Werdegang. Unter dem Link www.karrierewege.unibe.ch finden Sie Porträts von über fünfzig erfolgreichen Angehörigen der Universität Bern, die zeigen, wie unterschiedlich Karrierewege verlaufen können – und wie vielfältig Exzellenz ist.
Studium
Falls Sie daran interessiert sind, eine Masterarbeit im Bereich des Römischen Rechts zu verfassen, können Sie sich gerne beim Lehrstuhl melden.
Die Vorlesung Römisches Recht I behandelt das römische Obligationenrecht und die Grundzüge des römischen Personen- und Prozessrechts.
Am 22. und 23. Mai 2026 nahmen Studierende der Universität Bern an der elften Ausgabe des Garda Moot Court teil, die im Palazzo Feltrinelli in Gargnano (Brescia) am Gardasee stattfand. Der Garda Moot Court ist ein internationaler Wettbewerb im Bereich des römischen Privatrechts, bei dem universitäre Teams auf Italienisch Rechtsfälle aus der Kasuistik des Digestenrechts vor einem simulierten Gericht verhandeln. Die von mehreren italienischen Universitäten unter Beteiligung europäischer Hochschulen organisierte Veranstaltung stellt einen bedeutenden Ort des internationalen akademischen Austauschs zwischen Studierenden und Forschenden des römischen Rechts dar. Das Team der Universität Bern ist das einzige nicht-italienische Team des Wettbewerbs und wurde von Prof. Iole Fargnoli koordiniert sowie von Dr. Lorenzo Lanti trainiert. Es bestritt drei Wettbewerbe gegen italienische Teams. Besonders bemerkenswert ist, dass die Berner Mannschaft als einziges Team die spätere Siegermannschaft aus Trient besiegen konnte. Die Vorbereitung auf den Wettbewerb umfasste mehrere Wochen intensiver Arbeit, in denen die Studierenden ihre Fähigkeiten in der Lösung römischrechtlicher Fälle vertieften, ihre italienische juristische Fachsprache ausbauten sowie ihre Kompetenzen in juristischer Argumentation und Debatte weiterentwickelten. Die Teilnahme am Garda Moot Court bietet eine einzigartige Gelegenheit, konkret zu erfahren, wie relevant das Studium des römischen Rechts weiterhin für das juristische Denken moderner Juristinnen und Juristen ist. Gleichzeitig ermöglicht sie den Studierenden, sich in einem internationalen akademischen Umfeld auszutauschen und wertvolle Kontakte mit Kolleginnen, Kollegen und Dozierenden aus verschiedenen europäischen Ländern zu knüpfen.
Tagung
In der Max-Planck-Reihe "Studien zur europäischen Rechtsgeschichte" ist 2019 Philipp Lotmars "Das römische Recht vom Errror" publiziert und von Frau Prof. Fargnoli eingeleitet und herausgegeben worden. Anlässlich der Publikation hat am 16. und 17. Mai 2019 eine Tagung stattgefunden. Informationen zum Programm finden sich unter der Rubrik Forschung.
Hier gelangen Sie zum Lehrbuch.
Schanzeneckstrasse 1 3444 3001 Bern
Telefon: +41 31 684 48 54